Termine und Vita

Foto: Heike Blenk

AKTUELL

„Der Steppenwolf“, nach Hermann Hesse: Videotagebuch.

Erster Eintrag hier in der Dulsberg Late Night 19

Zweiter Eintrag in der Dulsberg Late Night 20

Dritter Eintrag in der Dulsberg Late Night 21

Vierter Eintrag in der Dulsberg Late Night 22

Letzter Eintrag und Interview mit mir in der Dulsberg Late Night 23

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ONLINE! Probenmitschnitt von STRANDRECHT vom 2.4.-7.4. HIER

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Glückwunsch an den Kern meiner ehemaligen Jugendgruppe AD zum Gewinn bei UNART Hamburg mit der Performance „Urban Outshitters“!

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CORONA-Pausen

29.02.2020 ORFEO ED EURIDICE, Gluck, Theater Hagen, Wiederaufnahme geplant

DON GIOVANNI, Mozart, Opernloft Hamburg, Wiederaufnahme geplant

16.04.2020 ANNE FRANK, Grigori Frid, Theater Lüneburg, verschobene Premiere

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VORANKÜNDIGUNG:

April 2021 DER WALD, Ethel Smyth, Lichthof Theater Hamburg

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WIEDERAUFNAHMEN

Seit 2017 läuft EINE KLEINE ZAUBERFLÖTE, mittlerweile mobil buchbar, Theater Pforzheim

Wir arbeiten an einer Wiederaufnahme von STRANDRECHT und bieten diese Produktion auch als Gastspiel an!

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FILME

Opernkurzfilm ZAUBERFLÖTE MADE IN DULSBERG hier

Recherchefilm ORTE DER DEMOKRATIE hier

Serie PROF. FINIANS FORSCHER-FERNSEHEN Folge 1 / Folge 2 / Folge 3 / Folge 4

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VITA

Kerstin Steeb schlägt in ihren Arbeiten immer wieder Brücken zwischen den Sparten Oper, Schauspiel und Tanz. Sie studierte vor ihrem Regiestudium Bewegungswissenschaft und Historische Musikwissenschaft (2001-2007). Neben ihrer Arbeit als Regisseurin ist sie Dozentin am Fachbereich Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg. Ihre Schwerpunkte dort sind das Geräteturnen und Erarbeiten von Bewegungspräsentationen.

Mit der Inszenierung und Choreografie von „Les Enfants Terribles“ von Philip Glass hat sie ihr zweites Studium der Musiktheater-Regie an der HfMT Hamburg abgeschlossen (2007-2012). Die strenge Form von Oper dekonstruiert sie oft durch eigene Bearbeitungen und Fassungen und deckt damit eine Direktheit im Spiel und eine aktuelle Brisanz in der Thematik auf. Sie inszeniert/e Oper an verschiedenen Häusern (Staatsoper Hamburg, Theater Pforzheim, Theater Hagen, Theater Lüneburg) und experimentierte mit außergewöhnlichen Orten und Formen im Kultursommer am Kanal im Herzogtum Lauenburg (Kanu-Wander-Theater mit 100 Beteiligten) so wie über das Thalia Theater und das Kulturagentenprogramm an verschiedenen Schulen Hamburgs.

Das Ringen um gendersensibles Verhalten war von Beginn an prägend für ihre Arbeiten und verfestigt sich insbesondere in ihren freien Projekten, indem sie z.B. der verkannten weiblichen Komponistin Ethel Smyth auf den Spielplan verhilft. Dafür hat Kerstin Steeb ein weibliches Kernteam zusammengestellt, das im Bereich Oper immer noch geradezu ausnahmslos ist und zeigt am Lichthof Theater Hamburg 2021 bereits ihr zweites freies Projekt.

Dokumentationstheater und experimentelle Formate boten Kerstin Steeb Ausflüge in das Kurzfilmgenre. Ihre Kurzfilm-Oper „Zauberflöte made in Dulsberg“ von 2017 hat sich rasant verbreitet und opernfernes Publikum erreicht. Kritiker*innen sagen über ihre Versuche, Oper für junges Publikum zu denken: „Vermutlich erzieht man so junge Menschen zu Opernfans“ Pforzheimer Kurier 2017. Vor kurzem feierte sie ihr Debüt am Theater Hagen mit „Orpheus und Eurydike“ von Gluck: „Für die Inszenierung hat sich Hüsers eine junge Regisseurin aus Hamburg ans Haus geholt, die überzeugend unter Beweis stellt, wie sich ein rundum gelungener Theaterabend ohne viel Schnickschnack auf die Beine stellen lässt.“ Tageszeitung Hagen 2020. Die Reaktionen im Publikum und in der Presse überschlugen sich und gingen so weit, Kerstin Steebs Inszenierung zu der Produktion zu zählen, „die zu den besten der Hagener Saison zählen dürfte.“ O-Ton 2020.

Indem Kerstin Steeb historische Stoffe konsequent auf aktuelle Gesellschaftskritik bezieht, sichert sie einen Bezug über die Emotionalität von Musik hinaus und erweitert den Publikumskreis für die Oper.

Sie wohnt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Billwerder.

Foto: Heike Blenk